Dienstag, 17. Juni 2014

Es ist Zeit für Veränderung

Ab sofort werde ich wieder fleißiger sein, schreiben, fotografieren und Euch an meinem Alltag teilhaben lassen. Allerdings nicht diesen. Es ist an der Zeit, etwas Neues zu beginnen.

Ab sofort könnt ihr mir auf www.wortstube.de über die Schulter schauen. Ich freue mich, wenn ihr mich dort begleitet und fleißig kommentiert, freue mich über Eure Meinung und Anregungen.

Wir sehen uns in der Wortstube!

Freitag, 3. Juni 2011

Katze+Knöpfe+Kratzer=Kissen

Die liebe Michi hat ja seit Anfang des Jahres zwei neue Mitbewohner
Da ich beruflich bedingt ja ständig bei ihr zu Gast bin, werde ich genauso in Beschlag genommen, wie der Rest der Familie. Und da ich die beiden Racker doch schon sehr in mein Herz geschlossen habe, nehme ich die ein oder andere Marotte der zwei auch mit Humor. Es gibt drei Dinge, die bei den Katerchen ganz hoch im Kurs stehen:

  • Plastik (don't ask)
  • Taschen (no comment)
      und
  • Etiketten, Bändel, Schnüre und Knöpfe, die irgendwo an der Kleidung der Dosenöffner zu entdecken sind.

Die Leidenschaft für Plastik hat keine großen Auswirkungen. Abgesehen davon, dass die Katzenmama zur Ordnung erzogen wird. 
Da in diesem Haus täglich Taschen ein und auswandern, ist auch das kein großes Thema. 
Diese werden dann zwar gerne besetzt, aber man ist befugt, die Tasche auch wieder mitzunehmen.
Die Sache mit den Knöpfen und Bändeln allerdings...nun ja.
Am Anfang des Jahres, als die zwei Jungs nur kleine Fliegengewichte waren, erklang höchstens ein Laut des Entzückens, wenn sich einer der beiden im Sprung an das Jackenbändel hängte...ach gott wat süß!
Jetzt allerdings...mit über 3 kg... ist es kein Entzücken mehr, sondern eher ein Urschrei, der ertönt, wenn sich der Kater denkt, er springt der Tante mal flink ans Bein, krallt sich in die Jeans (und in den Oberschenkel) um auf diese Art Knöpfe, Etiketten oder ähnliches zu erreichen.
Abgesehen davon, dass nicht nur meine Beine, Arme und Kleidung darunter leiden, müssen auch die Nerven so einiges aushalten...denn selten ahnt man, von wo der Angriff startet...oder wann.

Also musste ein Alternativprogramm her. An einem freien Samstag wurde also geschwind mal der Stoff-Knopf-Webbandbestand begutachtet und kurzerhand ein kleines Beschäftigungskissen genäht. 

der Fundus gibt einiges her

Das Ergebnis: handwerklich nicht besonders schön, aber zweckmäßig! Auf der einen Seite ein Mix aus Stoffen, viiiele Knöpfe, Etiketten und sogar ein Bändel, auf der anderen Seite Polarfleece, weil Katzen es ja auch immer kuschelig haben wollen.

Oben – mit allerlei Firlefanz

Unten - Fleece zum draufkuscheln
Das Resultat: Das Kissen wurde natürlich intensiv auf Herz und Nieren geprüft...bislang wurden noch keine größeren Schäden gemeldet. Kann nur eine Frage der Zeit sein! :-)


Knöpfe, Etiketten und Bändel - erster Härtetest ist bestanden!
(Man beachte das verträumte Katerchen im Hintergrund ;) )

Sonntag, 22. Mai 2011

Outdoorsport für den grünen Daumen

Ach du lieber Himmel...ich hab ja ganz schön lang nichts von mir hören lassen!
Da sprechen mich meine Leser schon auf Facebook an, ob ich mich verlaufen hätte...Mea culpa!! 
Drum gibt es nun ein bilderreiches Update und das Versprechen: ab jetzt pflege ich mein Blögchen besser! :-)

Aaalso...als ich mich letztes Jahr in Mainz auf Wohnungssuche begab, hatte ich zwei Sonderwünsche: Badewanne und/oder Balkon! Eine Badewanne hatte ich mit dem Liebsten in unserer letzten Wohnung in Wiesbaden, und ich kann sagen: Ist schon was Feines, auch wenn ich es am Ende doch gar nicht soo oft genutzt hab. Einen Balkon hatten wir allerdings nicht. Drum war ich mächtig froh, als ich eine Wohnung fand (ich hatte nicht viel Zeit für die Suche), die zwar keine Badewanne, dafür aber einen fein großen Balkon zu bieten hatte! Der Einzug im April lies zwar das Beste hoffen, aber dann kam eine Agenturgründung dazwischen, die irgendwie doch viel Zeit in Anspruch nahm ;) Außerdem fungierte der Balkon gerade in der Umzugs- und Ausmistzeit als Rumpelkammer (die Nachbarn werdens mir gedankt haben).

Doch kaum gabs dieses Jahr die ersten warmen Sonnenstrahlen, hab ich das Projekt 
Mein erstes Balkonien in die Hand genommen.

schon abgemildertes Chaos
Das Bild oben zeigt quasi den zensierten Status meines Balkons nach dem Winter. Sperrmüll sei Dank ist der größte Teil des Mülls schon weg (u.a. ein Kühlschrank und ein Herd). Trotzdem: Laub, alte Pflanzen, Dreck, Hamsterkäfige und Ikeaeinkaufshinterlassenschaften mussten weg. Und auf einmal ist man selber überrascht, wie groß er doch ist...der Balkon! :-)


Mein Balkon, bereit bepflanzt zu werden

Mehrere Projekte standen nun an:

  • Bepflanzung starten!
  • Bestuhlung fein machen
  • angrillen! :-)


Zu Punkt eins: Ich hatte noch nie nen Balkon...zumindest keinen, um den ich mich aktiv gekümmert hätte. Es ist also mein Versuchsjahr. Will heißen, ich teste meinen Grünen Daumen in Sachen Outdooraktivitäten. Und im nächsten Jahr starte ich dann voll durch...haha! :-)


Ja! Das ist sie! Und sie wird wunderschön! Ganz sicher!


In diesem Jahr gibt's dann also erstmal pflegeleichtes wie Fuchsien, Begonien, Hortensien und co. Außerdem gibt es ein paar Projekte, die angesichts des Ostbalkons wohl als sehr optimistisch zu bezeichnen sind. Dieses hier zum Beispiel:   =>








Meine kleine Kräutersammlung gehört sicherlich auch dazu. Aber gut...ein Versuch ists wert! :)




Zu Punkt zwei: Meine Mama hat sich von zwei Gartenstühlen getrennt...und wie man sieht, hat sie auch nicht mehr soo sehr dran gehangen. Zeit also, die zwei trostlosen Gestalten fit für die Balkonsaison zu machen.

Da Muttern einen kurzzeitigen Anfall von Frühjahrsaktivität hatte, waren die Stühle netter Weise schon grob abgeschliffen und einer zumidnest teilweise gestrichen. Was für mich soviel hies wie: dann wird es wohl Tannengrün werden. Also Untergrund vorbereiten (sowohl auf dem Stuhl, als auch auf dem Balkon), anschleifen und Pinsel schwingen! Nach der erste Runde sahen sie dann so aus: Gar nicht so schlecht, wie ich finde! 
ok...an den Sitzkissen arbeite ich noch

Zweimal das Ganze, Balkonkästen aufgehangen, Tisch und Stühle gerückt und fertig ist die erste Stufe meines zweiten Wohnzimmers. Die erfahrenen Balkonier unter Euch werdens ja kennen: a never ending projekt. Es sieht jetzt schon wieder ganz anders aus, als noch vor vier Wochen. Daher zu guter Letzt noch ein paar Impressionen mit viiielen Blüten! :-) (Danke Michi!!)

Ach ja...angegrillt haben wir natürlich auch schon (brav mit Elektro), nur leider ohne Bild!


Hach...scho schee. (klickt mal drauf...dann wirds größer!)





Samstag, 22. Januar 2011

Von einer, die auszog, das Laufen zu lernen...

Hach...das Jahr ist schon fast einen Monat alt, und ich komme jetzt erst zum "Alles auf Null setzen"-Post.
Also spare ich mir an dieser Stelle einen umfangreichen Rückblick auf 2010 und fasse mich stattdessen seeehr kurz: Umzug / Mainz / große Entscheidung: Selbstständigkeit mit Michieverybody's public / aufregend!
:-)
Und nun: Blick nach vorn! So sicher wie die Böller an Silvester sind auch die guten Vorsätze im neuen Jahr: Der eine hat soviele wie Finger an der Hand, der andere hat nur den Vorsatz keine Vorsätze zu haben. 

Ich habe einen der populärsten Vorsätze überhaupt: Gesund leben! Das ist praktisch. Ist nämlich auf den ersten Blick nur ein Vorsatz. Aber eigentlich heisst das: gesunde, ausgewogene Ernährung, mehr Bewegung, weniger stressen lassen, positive Grundeinstellung und und und. 

Die meisten dieser Punkte bekomm ich so schon recht gut hin. Aber das mit der vermaledeiten Bewegung muss dringendst angegangen werden!  Ich bin eigentlich eine typische Fitnessstudio-Gängerin: wenn man dort nen roten Kopf bekommt, weil man auf dem Fahrrad sitzt und strampelt, fällt man nicht groß auf. Außerdem schwindet meine Motivation proportional zu schlechter werdendem Wetter. Schlecht bei Outdooraktivitäten.
In Mainz hab ich aber noch kein passendes Studio gefunden, welches in Schweinehundkompatibler Entfernung liegt.  Also schalte ich meine Schamgefühle aus, nehme allen Mut zusammen und wage stattdessen den Schritt vor die Tür. Und weil sowas gut vorbereitet werden muss, hab ich mir ein paar Helferlein zugelegt.

Da wäre zuerst einmal dieses schlaue Büchlein:
Der Lauf-Guide für Frauen aus dem BLV Buchverlag.
Normalerweise meide ich Ratgeber,  die auf "...für Frauen" enden, aber dieser hier macht wirklich Sinn. Es wird eingangs sehr überzeugend erklärt, warum Frauen anders trainieren sollten, als Männer. Ich  – absoluter Lauf-Muffel ... also so richtig! –  hab schon durch die Einleitung Lust aufs Laufen bekommen. Da stehen so moti- vierende Dinge wie: Anti-Aging, Hautstraffung, Bodyforming und co. :-) Alles sehr anschaulich erklärt. Ich möche immer wissen, was im Körper passiert, daher finde ich die Erläuterungen über Botenstoffe, Hormone und co. sehr hilfreich, um zu verstehen, warum und auf welche Weise Laufen dem Körper hilft. Alles in allem ist das Buch super, um sein Vorhaben anzugehen: von der Vorbereitung wie Ausstattung und das richtige Schuhwerk, über den ersten Schritt vor die Tür bis hin zu eigenen Trainingsplänen, Ernährungstipps und Motivationshilfen ist alles dabei – auch für "alte" Lauf-Hasen. Also ab vor die Tür...mit einer ordentlichen Portion Realismus: einen Marathon werde und will ich nie laufen. Nur n bissl fitter werden!

Das andere Helferlein ist, wie könnte es anders sein: mein Apfelphone!
Mir wurde die App "micoach" von adidas empfohlen und ich muss sagen: Super Sache! Da ich gerade erst anfange, kann ich noch nicht sagen, ob diese App auch für Fortgeschrittene eine wirkliche Hilfe ist, aber für meine Bedürfnisse absolut ausreichend. So lange ich nicht weiß, ob ich auch wirklich Spaß an der Sache habe und am Ball bleibe, werde ich mir keine teure Ausstattung wie Pulsmesser und co- kaufen. Für den Anfang reicht diese App wirklich aus. Meine Geschwindigkeit und die zurückgelegte Entfernung wird per GPS gemessen (manchmal ein bißchen nervig, wenn der Empfang nicht so optimal ist). Eine Frauen- oder Männderstimme hält einen während des Trainings auf dem Laufenden: wie weit man schon gelaufen ist, wie schnell man läuft und welches Intervall als nächstes kommt. Dazu kann man sich eine eigene Musikliste zusammenstellen, die während des Trainings abgespielt wird.
Die App bietet einen Überblick über die Trainingseinheiten und erinnert auf Wunsch an das nächste Training. Man kann vorher einstellen wann, wie oft und was man trainieren möchte. Dazu wird das Programm auf dem iPhone mit der entsprechenden Webseite synchronisiert. Dort wird dann der genaue Trainingsplan erstellt, der aufs iPhone geladen wird. Theoretisch könnte sogar ein Trainer nach Freigabe auf die Daten der Webseite zugreifen und so den Trainigsfortschritt sehen. Feine Sache das!



Damit ein fitnesstudioähnlicher Zustand erreicht werden kann, hab ich für meine 2,5 kg schweren Hantelfreunde und mich noch einen kleinen Trainignsplan für Zuhause vom Trainer meines Vertrauens zusammen gestellt bekommen. 

So! Die äußeren Rahmen-bedingungen stimmen und alle technischen Vorraussetzungen wurden somit geschaffen...jetzt liegts nur an mir! Auf geht's! Ich werde berichten! Und wenn jemand noch Tipps hat: Immer her damit :-)!

Sonntag, 28. November 2010

Probierhäppchen

Wir stehen ja mit unserem kleinen Unternehmen bekanntlich noch ganz am Anfang. Und gerade am Anfang ist man an der ein oder anderen Stelle noch ein wenig sparsam, bzw. vorsichtig mit Investitionen. So liebäugelten wir beispielsweise bislang mit 4in1 Officegeräten (die meist, neben Fax, Druck, Scan und Kopie auch noch Kaffeekochen und Staubwischen können), übten uns jedoch in vornehmer Zurückhaltung. Bis jetzt! Denn vor einigen Wochen bekamen wir eine Einladung der Probierpioniere: Gesucht wurden 10 Selbstständige und (Klein-)Unternehmer, die das schicke Multifunktionsgerät HP Officejet Pro 8500A testen wollen. Wir haben uns promt beworben und siehe da: Wir wurden ausgewählt!


Große Aufregung also im Hause everybody's public, als dann eines morgens das "kleine" Paketchen geliefert wurde (der arme DHL Mann hat ihn sogar noch bis ins Büro getragen...die Masche mit der schwachen Frau funktioniert doch manchmal erstaunlich gut ;-) )


Das ist er nun! Der Neue im Büro. Schwarz und schnittig. Macht optisch auf jeden Fall was her.
Auf geht's also: der neue Mitbewohner will schließlich ausgepackt, befüllt, verkabelt, angeschlossen, installiert, ausprobiert und bewundert werden.
Beim Standort Mainz war der Name jedenfalls schnell gefunden: Gutenberg 2.0

Das mitgelieferte Handbuch war rasch durchstöbert und der neue Freund flink angeschlossen. Ein absolutes Plus! Immerhin nervt nichts mehr, als elend lange Installationsprozesse, die am Ende doch nicht zum gewünschten Ziel führen. Etwas geübtere haben sicherlich noch weniger Mühe, als wir. 
Das eprint Center von HP ist absolut benutzerfreundlich. Dort kann man Druckaufträge starten, verwalten und bearbeiten.  Mit der eigenen Emailadresse des Druckers lassen sich so auch von unterwegs Dokumente drucken. Sehr praktisch! Auch wenn die Kollegin im Büro wahrscheinlich einen Schreck bekommt, wenn auf einmal der Drucker was auspuckt. So geschehen, als das Benutzerhandbuch auf einmal ausgedruckt wurde, ohne, dass wir damit gerechnet haben. Spooky!

Gutenberg hat sich mittlerweile wirklich gut eingelebt. Er hat es sich in unserem Netzwerk gemütlich gemacht und ist sehr folgsam. Wir haben ihn schon auf Herz und Nieren geprüft, gedruckt, gefaxt, gescannt  (die Scans landen praktischer Weise direkt auf dem gewünschten Rechner) und kopiert. Bislang sind wir wirklich sehr zufrieden. Die Qualität der Ausdrucke ist super. Allerdings zeigt sich bei Ausdrucken mit viel Farbe, dass sich das Papier ein wenig wellt. Bei einfachen Texten jedoch, ist das gar kein Problem. Die Geschwindigkeit kann sich natürlich schwer mit einem Laserdrucker messen, aber ist dennoch wirklich in Ordnung. Der Einzug erleichtert das kopieren und Scannen und schafft auch eine ordentliche Portion Papier ohne Mühe. 
Ein Nachteil allerdings: Er hat leider nur ein Papierfach. Man kann also nicht wählen zwischen Firmen- und Blankopapier. Ein weiteres Papierfach wäre daher sicherlich schön gewesen.
Versprochen ist, dass er im Verbrauch günstiger sein soll, als ein Laserdrucker. Das müssen wir noch durchrechnen, sind aber guter Dinge. Bisher ist der Füllstand der Patronen noch unberührt, obwohl wir schon recht viel mit ordentlich Farbe ausgedruckt haben.

Und auch den ultimativen Härtetest hat er erfolgreich bewältigt: die fünfte Jahreszeit!
Da wir stolze Eltern sind, haben wir die ersten Schritte von Gutenberg natürlich auch in Bild und Ton festgehalten.
Auch weiterhin werden wir fleißig über seine Fortschritte berichten: Denn wer ein fleißiger Probierponier ist, der darf am Ende seinen neuen Mitarbeiter behalten! Nächste Station: Weihnachtspost! :-)

Donnerstag, 4. November 2010

Der frühe Vogel...

...backt schon Plätzchen! :-)
Ich bin in diesem Jahr wirklich früh dran, was die Plätzchenbackerei angeht. Die Erfahrung aus den letzten Jahren hat gezeigt, dass 15 Sorten Plätzchen, ein Wochenende Zeit und das Wort "stressfrei" nicht gut zusammenpassen. Aber ausnahmsweise backe ich dieses Mal ausschliesslich für meine Mama. Diese hat einen kleinen "Saftladen" in der Eifel (klingt komisch, ist aber so). Dort gibt es neben allerlei frischen Säften und Smoothies, auch Crêpes, Waffeln und co. Kleine Tüten mit Plätzchen passen da recht gut ins Sortiment. Meine Wahl fiel auf Weihnachtskantutschini! ;-) Die sind total unkompliziert und schnell auch mal nach Feierabend gebacken und schmecken einfach super! Außerdem kann man die auch außerhalb der Adventszeit essen.

Das gehört laut Rezept rein: 

180g Mandelkerne
250g Mehl
150g Zucker
1 TL Backpulver
1 Pk Vanillezucker (ich mach immer auch Vanillearoma rein)
1,5 TL Lebkuchengewürz
40 g Marzipan
25 g Butter
2 Eier
ein paar Tropfen Bittermandelöl
1 Prise Salz

Los geht's: 
Man kann sich entweder die Mühe machen, die Mandeln zu schälen (oder gleich geschälte kaufen), aber ich lass immer die Schale dran. Ist Geschmackssache.
Das feine an dem Teig: einfach alle Zutaten zusammenwerfen und mischen. Das blöde an dem Teig: durch die Mandeln kann man das nicht wirklich gut mit dem Mixer machen. Also wird in die Hände gespuckt und losgeknetet (liebes Gesundheitsamt: natürlich nur im übertragenenen Sinne). Und wenn es langsam in den Armen brennt, ist der Teig meist fertig :-) Dann wird er geteilt, zu zwei formschönen Rollen geknetet, in Folie eingepackt und darf für ca. 1 Stunde im Kühlschrank relaxen.
Danach gehts schon ab in den Ofen: bei 200°C ca 15 Minuten. Nicht erschrecken. Der Teif läuft auseinander...dit soll so! Daher aber genügend Platz zwischen den Rollen lassen. Nach 15 Minuten, wenn der Teig schon einen schönen Teint bekommen hat, darf er kurz raus und ein wenig abkühlen. Er wird dann in mundgerechte Stückchen geschnitten und nochmal für 10 Minuten der Hitze ausgesetzt. Und das war's dann auch schon. Fertig! Schmegge lasse!
Und weil ich so gerne höre, dass es den Leuten schmeckt, bekommt einer meiner fleißigen Leser eine kleine Kostprobe! Was gibt's zu tun? Einfach einen Kommentar posten! Muss noch nicht mal ein netter sein (wär aber trotzdem schön). Mehr nicht. Morgen schau ich dann mal, wem ich eine Tüte Cantuccini und eine kleine Portion meines liebsten Roiboostees zuschicken darf :-) na? Das ist doch was, oda? Also: Auf auf!

Dienstag, 2. November 2010

November rain?

Ich bin ein Novemberkind - ein Umstand, den ich besonders in jüngeren Jahren nicht sehr zu schätzen wusste. Der November ist ein unglücklicher Zwischenmonat - nicht mehr Herbst und noch kein Winter. Der Oktober ist voll schöner bunter Blätter, Herbstspaziergängen, Weinfesten und dem wehmütigen Zurückschauen auf den vergangenen Sommer (in diesem Jahr zugegeben ein kurzer Rückblick). Der Dezember strotzt nur so vor Adventstraditionen, Backerei, emsiger Geschenkejagd, erstem Schneefall, besinnlichen Teeabenden und dem gespannten Blick ins neue Jahr. Der November hingegen hat weder das Eine noch das Andere. Stattdessen lockt er mit Regen, Geburtstagen im Haus und einer ungünstigen Nähe zu Weihnachten, was besonders die Geschenkegroßzügigkeit beeinflusst ;-) 
01. November 2010 - Wacholderschutzgebiet / Eifel
Ich mag ihn dennoch. Wenn es draussen kalt, regnerisch und fies ist, bleibt viel Zeit, um die kreative Ader ausleben zu können. Dann wird gestrickt, genäht, gelesen, geschrieben etc. All das, was mir so große Freude macht. Von daher habe ich mein Urteil über diesen Monat in den vergangenen Jahren grundlegend geändert: Der November ist ein klasse Monat! :-) Vor allem, wenn er so schön beginnt!

Mittwoch, 13. Oktober 2010

"Hingabe...

...an den Ausnahmezustand" um es mit dem treffenden Titel eines Artikels aus dem Börsenblatt zu sagen!
© Frankfurter Buchmesse
B uchmenschen
U nterhaltung
C ircus Maximus

H erbsthöhepunkt
M enschenmassen
E rlebbare Buchwelt
S chlafmangel
S uchtgefahr
E rschöpfend

Nach zwei Jahren der Abstinenz war ich dieses Jahr endlich wieder Besucher der Frankfurter Buchmesse!
In den vergangenen Jahren überkam mich pünktlich zum Buchmessenstart eine melancholische Stimmung, die andere auch Neid nennen würden ;-). Ich denke, alle Buchmenschen stimmen mir zu, wenn ich sage: Buchmesse ist einfach DAS Ereignis und immer wieder ganz besonders.
Drum war die Freude umso größer, als ich mich dieses Jahr mit Michi an der Hand und dem eigenen Baby im Gepäck unters Messevolk mischen konnte. Und schon am Mittwoch, auf dem Weg kam das altbekannte und sehr vermisste Messefieber auf. Der Shuttlebus zu Halle 3.0, der erste Kaffee in Halle 4.0 und schon gings los: fünf Tage voller Termine und Gespräche mit Kollegen, Wiedersehen mit Freunden & Bekannten, der Krönung zur Miss und Mister BookFair 2010 (Glückwunsch an Wibke Ladwig und Philipp Weinbrenner) - fünf Tage von 4.0 zu 3.1, von 4.1. zu 3.0, ein Abstecher in die 1.0 und die 8.0, fünf Tage wenig Schlaf und viel Reden, fünf Tage Füße plattlaufen und Schultern mit 25 kg Handtaschen beschweren, fünf Tage mit Augentropfen, Blasenpflastern und Kopfschmerztabletten. Kurz: fünf wunderbare Tage! :-)

Unsere Interviewpartner
Aber es gibt auch Dinge, die man in zwei Jahren erfolgreich verdrängt: Die Besuchertage! Samstag um 9:00 Uhr öffnet die Messe ihre Pforten auch für die "normalen" Besucher. Viele skurrile Gestalten begegnen einem...und Dreistigkeit wird auf der Messe neu definiert: da wird einem der Keks von der Untertasse geklaut, da werden Trollis zu Stolperfallen, da werden Dekoäpfel mitgenommen und Visitenkarten wie Trophäen gesammelt. Und bei einer private Veranstaltung im Pressezentrum wird sich heimlich dazugestellt, um die Häppchen zu stapelt, als gäb es kein Morgen! Einfach herrlich! Für die Daheimgebliebenen haben wir den Camcorder gezückt und Interviews mit Kolleginnen und Kollegen, Verlegern und Autoren geführt...recht aufregend, wenn man als kleiner Fan auf seine persönlichen Stars trifft. Die Videos sind hier zu bestaunen.

Und auch wenn die Regeneration von der Messen ein oder zwei Tage dauert: Nächstes Jahr heisst es ganz sicher wieder: da simmer dabei! :-)

Montag, 4. Oktober 2010

Bitte lächeln!

Der Fotograf Felix Krumbholz in aktion
Letzte Woche hatten wir in der Agentur Besuch von Nicola, Claudia und Felix von Liebenswert

Ein tolles Buchprojekt über interessante Lebensräume im Rhein-Main-Gebiet. Und wir als Agentur und Michi mit ihrer Wohnung sind Teil des Ganzen! Es war ein aufregender Tag mit ordentlich Action, wie man sich das bei so einem Shooting vorstellt. Wirklich eine tolle Erfahrung. Die Auswahl der Bilder, die wir bereits sehen durften,  beweist: ist der Profi am Werk, hab selbst ich nix mehr zu meckern. Und das soll was heißen, wo ich doch sonst den Kontakt zu allem, was mich knipst und ablichtet strickt meide und selten mit Bildern von mir zufrieden bin ... besonders Bilder von der Seite...und von unten ... und wenn ich sitze ... und ... na ja ... ich hab halt so meine Problemchen ;-)

Jetzt sind wir gespannt auf das Erscheinen des Buches im Frühjahr 2011. Wir haben den Tag auch auf unserem Gründungs-Diary dokumentiert, für diejenigen, die es nochmal nachlesen möchten.

Sonntag, 3. Oktober 2010

Neulich im Supermarkt...

...wollten unbedingt ein paar Boskop Äpfel von Bauern aus der Umgebung in den Einkaufswagen. Kaum zuhause ausgepackt und gekostet, kam die bittere...nein...saure Erkenntnis, dass die Äpfel nicht zu essen sind, ohne Gefahr zu laufen, an einer akuten Entgleisung der Gesichtszüge zu erkranken. Was also machen mit einer handvoll vorsäurefußnägelaufrollender Äpfel? Ganz klar: Besuch einladen, denn es ist Zeit für meinen Lieblingskuchen. Eigentlich wollte ich das Rezept mit euch teilen, doch dazu sei gesagt: ich backe, wie ich koche. Ich nenne es gerne improvisatorische Küche - Rezepte sind meist nur ein grober Leitfaden.Von daher gibt es für diesen wunderbaren Kuchen leider kein Rezept. Aber ich versuche mal, das Ganze anhand von Bildern zu vermitteln:

Der Reihe nach, oben links begonnen: schnell geschaut, was alles noch unter den Vorräten schlummert und folgende Zutaten für gut und passend befunden (Mengenangaben nur geschätzt):

4-5 mittelgroße Äpfel
350g Mehl
150g Zucker
150g Butter
2 Eier
2 TL Backpulver
1 Pk Vanillezucker
ca. 5 EL Milch
Bittermandelöl (ein paar Tropfen)
Zimt
Schuss Zitronensaft

Alle Zutaten zu einem schönen Rührteig mischen. Ist das Mehl gesiebt und die Butter schon geschmolzen, wird er besonders luftig. 
Äpfel schälen und in Häften oder Viertel schneiden...hängt ein wenig davon ab, wie groß die Äpfel sind. Die Apfelstücke mehrfach längs einritzen; dadurch werden sie auf jeden Fall gar. Den Teig in eine gefettete Springform füllen und die Apfelstücke auf dem Teig verteilen. 
Das Ganze dann bei 180°C (Ober- und Unterhitze) auf mittlerer Schiene im Backofen ca. 45 Minuten backen.
Puderzucker drüber und schmecken lassen! Yummie!

Sonntag, 26. September 2010

Auf der anderen Rheinseite

Fast ein halbes Jahr bin ich nun Mainzerin, und doch hat es mich heute auf die andere Rheinseite gezogen: verkaufsoffener Sonntag in Wiesbaden! Eingentlich meide ich solche Tage: da haben die Leute die ganze Woche Zeit einkaufen zu gehen - und doch drängeln sie sich lieber an einem Sonntag durch die Wiesbadener Innenstadt, um überall Schlange stehen zu müssen, mit Kinderwagen und Hund nirgends unfallfrei durchzukommen und ständig in die Hacken irgendwelcher Touris zu laufen, weil diese vor einem plötzlich stehen bleiben. Dazu noch Reizüberflutung in Form von Fressbuden und Straßenmusik von allen Seiten. Nee...das ist nicht meins. Und doch hab ich die heutige Verabredung zum Kaffee genutzt, um mein Lieblingsgeschäft zu besuchen. Ein großartiges Geschäft für all jene, die gerne mal mit außergewöhnlichen Zutaten kochen oder ein tolles kulinarisches Geschenk suchen. Dort gibt es neben Safran, verschiedenen Sorten Vanilleschoten und einer riesen Auswahl an Gewürzen und Salzen auch tolle Öle, seltene Schokolade, original italienische Nudeln und eine stattliche Sammlung von tollem Kusmi-Tea. Aus Rücksicht auf meine männliche Begleitung hab ich meinen Stöberwahn dieses Mal etwas gezügelt. Daher sind nur flink ein paar Bio-Kräuter in den Einkaufswagen gewandert. Aber ich rate allen, die mal an diesem Lädchen vorbei schlendern, sich etwas Zeit zu nehmen. Es gibt unglaublich viel zu entdecken!

Montag, 20. September 2010

Aller Anfang...

Der ein oder andere, der hier herein stolpert, wird sich fragen: ess-tee-tisch...wat solln das sein?
Die Entstehungsgeschichte dieses Namens gehört wahrscheinlich zu der Sorte Erzählungen, die man als "man muss dabei gewesen sein, um sie lustig zu finden" kategorisiert. Dennoch sei sie hier zum Besten gegeben:

Der Gedanke, ein eigenes Blögchen zu kreieren, steht schon eine ganze Weile im Raum. Nun endlich hab ichs angepackt und mich an die schwierige Aufgabe der Namensgebung gewagt. Dabei erzählte ich meiner Freundin Michi, dass ich, sollte ich jemals den Versuch starten, mich in kulinarischer Hinsicht selbstständig zu machen, meinen Laden ESS-TEE-TISCH nennen würde. In diesem Restaurant der Zukunft gibt es gutes ESSen und eine teeladenverdächtige Auswahl an TEE. Den TISCH muss ich an dieser Stelle nicht erklären...denke ich. Das Ästhetische daran: der Restaurant-Raum dienst als Ausstellungsraum für regelmäßig wechselnde Künstler.
Soweit so gut. Diesen Namen gab ich jedenfalls in die Eingabemaske ein...einfach mal soo versteht sich. Nur mal um zu schauen...dann passierten mehrere Dinge auf einmal und ich hatte versehentlich im falschen Moment auf Enter gedrückt. Da war er nun. Mein neuer Blogname. 

Klar...den kann man ändern. Aber nach etwas Überlegung hab ich mich dagegen entschieden.
Denn der Name lässt sich sehr schön auf all das herunterbrechen, was hier in Zukunft von mir zu lesen sein soll: 
  1. Es gibt sicherlich die ein oder andere visuelle KOSTprobe meiner kulinarischen Entgleisungen
  2. Auch Tee ist eine feine Sache und ich lasse euch gerne an meinen Teestündchen in literarischer Form teilhaben 
  3. Zu guter Letzt der Tisch: Er ist der Ort meiner Kreativität; dort wird gezeichnet, geschrieben, genäht, gebastelt und gestrickt
  4. Alles wird komplettiert durch ästhetische Streifzüge, die ich mit euch teilen werde.
Ich finde, diese Erklärung ist gar nicht so schlecht! Oder? 
Ich freue mich jedenfalls auf viele Leser, Kommentare und Inspirationen! :-)

Ich bin gerade dabei, mich in all die kleinen Tipps & Tricks hier einzuarbeiten, aber aller Anfang ist schwer...seht es mir also nach, wenn sich das ein oder andere noch ändert :-)